Hochsensible Alltagshilfe
 

Info

 

High Sensitivity (engl. etwa Hochsensibilität) ist der Name, der von der amerikanischen forschenden und klinischen Psychologin und Therapeutin Dr. Elaine Aron für die Bezeichnung ihres Konstrukts über hohe Sensibilität benutzt wird.

 

                                             (Interview über Hochsensibilität ausblenden)

 

High Sensitivity (kurz HS) ist ihr zufolge ein angeborenes Merkmal, definiert als „Präferenz bzw. Tendenz Informationen tiefer und vorsichtiger zu verarbeiten”.

 

Menschen mit diesem Merkmal werden von Aron als Highly Sensitive Person (hochsensible oder hochsensitive Person, kurz HSP) bezeichnet.

 

HSP sind demnach mit einem äußerst sensiblen Wahrnehmungsapparat ausgestattet. So sind bestimmte Eigenschaften, wie eine differenzierte Wahrnehmung und ein feines Gespür bei HSP oft anzutreffen.

Sie studieren Situationen intensiv bevor sie agieren. Sie nehmen kleinste Details wahr und sind so schnell von der Vielzahl und Intensität der Eindrücke überwältigt.

Daraufhin fühlen sie sich unwohl oder ihre Performance leidet.

 

HS kann auch als biopsychisches Persönlichkeits-Merkmal bzw. als besonders hohes Ausmaß der Temperamentsdimension „Sensitivity” verstanden werden.

 

HSP müssen sich ihrer Veranlagung bewusst werden und sollten ihr Leben darauf einstellen.

 

Eine HSP zu sein bedeutet nämlich auch, sich über eventuelle damit verbundene Risiken im Klaren zu sein.

 

So können Herausforderungen in unterschiedlichsten Arten und Weisen auftreten, die mit großen emotionalen und psychischen Belastungen verbunden sein können.

HSP können z.B. besonders sensibel gegenüber Lärm, Schmerzen oder Hunger und sogar Erwartungen anderer sein.

 

Viele Reaktionen auf die eigene Hochsensibilität sind auf Grund unzureichender Kenntnis von Hochsensibilität von Irritationen, Scham, Wut, Ohnmacht, Überforderung und Schmerz begleitet.

 

Damit Umgang und Reaktionen sich verbessern und HSP ihre zahlreichen vorhandenen Ressourcen nutzen, bietet die HAH! nun Hilfe zur Selbsthilfe an.

Hauptziel ist es, die besonderen Stärken hochsensibler Menschen zu fördern.

 

Die HAH! hat ein Hilfeverständnis, dass zum einen Lobby- und Aufklärungsarbeit für Hochsensible betreiben will, zum anderen den Menschen wertfrei dabei helfen möchte, das ausleben zu können, was sie wirklich sind: hoch sensible Menschen.

 

Hochsensibilität ist weder eine Begabung, noch eine Krankheit. Stattdessen ist Hochsensibilität, wie Aron betont, „a neutral trait” (engl. ein neutrales Merkmal), das eine bestimmte Ausformung und einen bestimmten Mechanismus des Nervensystems darstellt.

 

Es gilt also das Konstrukt „Hochsensibilität” als Beschreibung menschlicher Konstitution persönlich zu nutzen, um damit eine Strategie aufzubauen, die mir als hoch sensibler Mensch in den unterschiedlichsten Lebensbereichen helfen kann.

 

Mittels der 3 „großen Bs” der

  • Beratung zum Thema „Umgang mit Hochsensibilität”
  • Begleitung beim Prozess der Entfaltung hochsensibler Stärken und dadurch beim Bewältigen der speziellen Anforderungen einer HSP
  • Betreuung hochsensibler Kinder, Jugendlicher und Erwachsener.

bietet die HAH! dafür eine soziale Dienstleistung an, die den persönlichen Belangen hochsensibler

Personen gerecht werden soll.

 

All dies passiert innerhalb eines speziell entwickeltem Social Case Managements (SCM) für ratsuchende hochsensible Menschen, indem

  • erkundet wird, ob Sie hochsensibel sind,
  • Ihre persönlichen Aufgabenbereiche erörtert werden,
  • persönliche Strategien zum Umgang mit Hochsensibilität entwickelt werden und
  • Sie auf diesem Weg begleitet werden.

 

So kann Hochsensibilität in ihrer wahren Form erkannt werden und die tatsächlich vorhandenen Stärken können sich entfalten.